Wer zahlt im Fall einer Bergrettung?

Rettung oder Bergung – Die Berge können gefährlich sein und es ist gut, wenn Hilfe kommt.

Gerade in diesem Jahr zieht es wegen Corona und den daraus resultierenden Reiseeinschränkungen mehr Menschen raus in die Natur und in die Berge. Doch kennen Sie ihr Risiko? Ein plötzlicher Wetterumschwung, ein falscher Tritt, fehlende Kondition – wenn der Hubschrauber fliegen muss, kann ein solcher Rettungseinsatz schnell mehrere tausend Euro kosten.

Die Notfälle sind vielfältig:

  • Suche nach einem vermissten, evtl. sogar mit einer Hundestaffel
  • Rettung eines Verletzten, womöglich per Hubschrauber
  • Bergung eines gestürzten Wanderers

Zum Zeitpunkt der Rettung ist man glücklich über die Hilfe. Damit im Anschluss kein böses Erwachen in Form einer Rechnung droht, ist die richtige Absicherung wichtig. Denn für den Versicherer stellt sich im Schadenfall immer die Frage nach der Art des Einsatzes und dem Ort des Unfalls.

 

Rettung oder Bergung?

 Die beiden Begriffe lassen sich teilweise nur schwer unterscheiden. Wenn ein Wanderer bei seiner Tour einen Herzinfarkt erleidet oder er wird von einem Steinschlag getroffen, dann benötigt er schnellst möglich medizinische Hilfe. In solchen Fällen übernimmt die gesetzliche oder private Krankenversicherung* des betroffenen die Kosten für die medizinisch notwendigen Rettungseinsätze.

Wenn ein Wanderer einen Abhang hinabstürzt und liegen bleibt, muss er gerettet werden. Auch dieser Art von Rettungseinsätzen übernimmt in Deutschland die Krankenkasse. Allerdings hängt die Leistung (Hubschrauber, Notarzt und Rettungswagen) von der medizinischen Notwenigkeit ab.

Frau Birgit Brümmel von Stiftung Warentest trifft zu den beiden Sachverhalten die nachstehenden Aussagen:

„Eine Rettung vor alle per Hubschrauber, wird dann übernommen, wenn ein andersartiger Transport den Zustand des Patienten gefährden würde.“

„Ist der Wanderer nicht so schwer verletzt und könnte mit einem Krankenwagen transportiert werden, wird es schwierig. Denn wenn der Hubschrauber nur zum Einsatz kommt, weil das alpine Gelände keine andere Möglichkeit zulässt, wäre das eigentlich eine Bergung.“

Für Bergungskosten kommt die gesetzliche oder private Krankenversicherung in der Regel nicht auf.

Hier würde aber der ReiseUnfallSchutz der StaMAX greifen. Hierbei handelt es sich um eine Unfallversicherung und ohne diese kann es schnell teuer werden. Denn eine Flugminute für einen Helikopter kostet zwischen 40 und 60 Euro!

 

Rettung oder Bergung in Ausland?

Für die Unfallversicherung ist der Unfallort ein entscheidender Faktor. Innerhalb der EU sowie in Norwegen, Island, Norwegen und der Schweiz haben Versicherungsnehmer einer gesetzlichen Krankenversicherung Ansprüche auf Kostenübername bei einem Unfall. Der Leistungsumfang ist jedoch von dem jeweiligen Landesrecht abhängig. Versicherungsnehmer einer privaten Krankenversicherung sollten sich im Vorfeld über Ihren Tarif erkundigen und gegebenenfalls um eine Auslandsversicherung zu erweitern. Dieser kann je nach Versicherer auch einen Weltweiten Versicherungsschutz bieten.

Wer gesetzlich versichert ist, kann sich durch eine private Auslandsreisekrankenversicherung ebenfalls weltweit absichern. Diese deckt auch die medizinische Behandlung nach einem Unfall, sowie einen Rücktransport ins Heimatland.

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*Bei der privaten Krankenversicherung sind neben den jeweiligen Bedingungen auch eine mögliche Selbstbeteiligung zu beachten.

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